PS PR2 - Vereda do Pico Castelo

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Mit einer Steigung von 210m erstreckt sich dieser Weg über die Südseite des Pico do Facho und bildet den längsten Weg auf Porto Santo.

 

Der Pfad beginnt in Moledo an der Regionalstraße und führt den Forstweg hinauf. Dort kann man ihm in zwei verschiedene Richtungen folgen: entweder entlang der Nordseite oder der Südseite des Pico do Facho. Letztere ist die längste Route der Insel Porto Santo.

Beim Durchqueren des Zentrums der Insel am Fuße des Pico do Facho begegnet der Wanderer Überresten der alten Ackerflächen und der in harter Arbeit errichteten doppelten Mauern. Hier kann man das einzigartige Werk des Menschen für die Wiederaufforstung der Insel betrachten.

Auf dem Gipfel des Pico Castelo trifft man auf eine zu Ehren von António Schiappa, dem großen Förderer der Wiederaufforstung von Porto Santo, aufgestellten Statue.Durch die Aufforstung konnten die auf der Insel sichtbaren Erosionsvorgänge wirksam eingedämmt werden. So wurden exotische Pflanzenarten eingeführt, die aufgrund ihrer robusten Natur widerstandsfähiger gegen widrige Bedingungen sind. Dazu zählen beispielsweise die Aleppo-Kiefer (Pinus halepensis), die See-Kiefer (Pinus pinaster) und die Monterey-Zypresse (Cupressus macrocarpa).

Unter den einheimischen Arten finden sich der Drachenbaum (Dracaena draco), der Olivenbaum (Olea sp), die Steineiche (Quercus ilex ssp. Rotundifolia), Gagelbäume (Myrica faya), die Besenheide (Erica scoparia) und die Blumenart Prächtiger Natternkopf (Echium nervosum).

Die Wanderroute bietet zauberhafte Landschaften und die Möglichkeit die Fauna der Insel hautnah zu erleben. Man kann Schwärme von Rothühnern (Alectoris rufa) beobachten, Greifvögel wie den Mäusebussard (Buteo buteo) und den Turmfalken (Falco tinnunculus canariensis), die farbenprächtigen Haussperlinge (Passer domesticus) und den eindrucksvollen Wiedehopf (Upupa epops).

Nach dem Aufstieg zum Gipfel des Pico Castelo endet der Pfad am Aussichtspunkt von Canhão. Von dort blickt man auf die Stadt Vila Baleira, sieht fast die gesamte Insel ein und im Hintergrund lassen sich die Ilhas Desertas und Madeira erkennen.

Der Pico Castelo erhielt seinen Namen im 15. Jahrhundert und entstand aufgrunddessen, dass es dort damals eine militärische Befestigung gab, in der die Bevölkerung der Insel Schutz und Zuflucht vor den Überfällen französischer Piraten und den Algeriern suchte. Sein zentraler Standort und die größere Leichtigkeit von dort aus die Verteidigung der Menschen zu organisieren, machte aus dem Berg eine wirkliche Festung.
 

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