Geschichte

Die Insel Porto Santo war die erste portugiesische Entdeckung im 15. Jh. Hier begann das große Zeitalter der Entdeckungen, das durch Infante D. Henrique (Heinrich der Seefahrer) eingeleitet wurde. Jahre später verbrachte Christoph Kolumbus einige Zeit auf dieser Insel, um seine Entdeckungsreisen nach Amerika vorzubereiten.

Während vieler Jahrzehnte litt Porto Santo unter den Auswirkungen einer extremen Armut der Landwirte aufgrund des Wassermangels und der Schäden durch die Überfälle der Piraten. Hinzu kam der fortschreitende Mangel an Ackerland als Folge der Erosion und das Vorrücken der Sandflächen sowie auch die schlechten Gesundheitsbedingungen, die in dieser Zeit bestanden.

Diese Insel war sehr reich an natürlichen Ressourcen, wie das „Blut des Drachens”, das aus einer Pflanze mit dem Namen Dragoeiro (Dracaena draco- Drachenbaum) stammt, und häufig zum Färben und Gerben verwendet wurde. Aber auch andere natürliche Ressourcen wie Kalk, Ton, Salz, Fische und der Strand waren von großer Bedeutung für Porto Santo.

Zurzeit erlebt die Insel Porto Santo einen außergewöhnlichen menschlichen und wirtschaftlichen Fortschritt und Entwicklung, die sich stark an den Tätigkeiten des tertiären Sektors, insbesondere dem Tourismus, ausrichten.
 
Zeitalter der Entdeckungen

Die Insel von Porto Santo wurde 1418 von den Portugiesen João Gonçalves Zarco, Tristão Vaz Teixeira und Bartolomeu Perestrelo, der später als erster „Capitão Donatário“ (Art Stadthalter) des Kapitanats dieser Insel ernannt wurde. Diese Reise und die Entdeckung dieser Insel kennzeichneten den Anfang des Zeitalters der Entdeckungen über die Seewege. 
Piraten und Freibeuter

Die Insel wurde häufig von Piraten und Freibeutern angegriffen, wobei der grausamste Überfall zwischen dem 16. und dem 27. August 1617 von einer algerischen Flotte, bestehend aus acht Schiffen, stattfand.
 
Vom 19. Jh. bis zum heutigen Tag

Porto Santo wurde 1835 zum Gemeindebezirk erhoben.
Am 7. Januar 1893 wurde in Paris eine erste Analyse des Wassers von Fontinha durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass das Wasser einen großen Gehalt an Chlor, Bicarbonat- und Natriumsulfat aufwies.
 
  
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